Caffè Mazzetti: Kaffee trifft gereiften Grappa
Ein dichter, anhaltender Likör mit 42 % vol. in der Tradition der Graspanera.

Kaffeepflanze, Blüten, Früchte und Samen im Atlas von Franz Eugen Köhler, 19. Jahrhundert. Coffea arabica als botanische Illustration, ohne Sortenzuordnung zur Rezeptur. Gemeinfrei.
Franz Eugen Köhler · Bildquelle · Gemeinfrei
Eine Rezeptur mit Vergangenheit
Mazzetti stellt Caffè Mazzetti als Nachfolger der Graspanera vor, eines seiner bekannten historischen Produkte. Die Geschichte der Rezeptur reicht ins vergangene Jahrhundert zurück. Die Grundidee bleibt die Verbindung von natürlichem Kaffee und gereiftem Grappa in einem Getränk. So werden sowohl der vertraute Kaffeegeschmack als auch die Struktur des Destillats erkennbar.
Was der Grappa beiträgt
Gereifter Grappa gibt Geschmeidigkeit und Struktur, während Kaffee den wichtigsten Duft trägt. Der Herstellerkatalog betont die Verbindung beider und eine ausgeprägte Dichte. Diese Beschaffenheit ist für die Wahrnehmung wichtig: Der Geschmack bleibt nach dem Schlucken am Gaumen und lässt dem Kaffee mehr Zeit zur Entfaltung als nur einen kurzen Eindruck zu Beginn.
Kaffee, Fülle und Dauer
Bei 42 % vol. behält der Likör eine klare Destillatpräsenz. Mazzetti ordnet ihn einem aromatischen, würzigen Register zu, mit natürlichem Kaffee als Orientierung. Süße, Röstnoten, Wärme und Dichte wirken zusammen. Wer diese Eindrücke gemeinsam betrachtet, kann leichter entscheiden, ob das Glas den eigenen Vorlieben oder dem Wunsch eines Gastes entspricht.
Auf unserer Karte
Wir servieren 4 cl. Eine Suche nach Kaffee führt zu diesem Likör. Sambuca mit gerösteten Kaffeebohnen bietet eine andere Begegnung, bei der Anis und das italienische Ritual im Vordergrund stehen.
Quellen und weitere Informationen
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